Schon mal den Kopf zerbrochen, um den Unterschied zwischen „Sessions“ und „Besuchern“ in deinen Shopify-Analytics zu verstehen? Du bist nicht allein. Diese beiden Kennzahlen sind zwar eng miteinander verknüpft, liefern aber unterschiedliche Einblicke in die Performance deines Onlineshops.

Was bedeuten diese Begriffe also – und worin liegt der Unterschied? Schauen wir uns das im Detail an.
Um Shopify Analytics richtig zu verstehen und zu nutzen, musst du den Unterschied zwischen Sessions und Besuchern in deinem Shopify-Shop kennen.
Was sind Sessions?
Sessions beziehen sich auf die Dauer des Aufenthalts eines Kunden in deinem Shopify-Shop.
Eine Session endet nach 30 Minuten Inaktivität in deinem Shop. Sessions werden außerdem jeden neuen Tag um Mitternacht (UTC) zurückgesetzt. Dadurch kann ein einzelner Besucher mehrere Sessions haben. Deshalb ist die Anzahl der Besucher fast immer niedriger als die Gesamtzahl der Sessions.
Eine Session kann innerhalb des jeweiligen Zeitfensters mehrere Aktivitäten umfassen, zum Beispiel:
- Transaktionen
- Seitenaufrufe
- Events
- Soziale Interaktionen
Für E-Commerce-Shops liegt der Richtwert für die durchschnittliche Session-Dauer typischerweise bei 2 bis 3 Minuten – jede Session, die länger dauert, gilt daher als gut bzw. als besonders wertvoll für deinen Shop.
Auch wenn Sessions dir helfen, Nutzerinteraktionen zu verstehen, ist es oft sinnvoller, die Unique Page Views im Blick zu behalten, da ein einzelner Besucher an einem Tag mehrere Sessions haben kann.
Zählen Sessions von Admin-Accounts mit?
Shopify hat am 6. April 2017 Änderungen an der Richtlinie zu Admin-Sessions vorgenommen. Im Rahmen dieser Änderung gilt: Wenn du dich als Shopify-Admin auf einem beliebigen Gerät anmeldest, werden deine Aktivitäten im Onlineshop nicht zur Gesamtzahl der Sessions hinzugezählt.
Was sind Besucher?
Im Gegensatz zu Sessions, bei denen Aktivitäten erfasst werden, geht es bei Besuchern um die Anzahl der Nutzer. Wichtig ist: Unabhängig davon, wie oft eine Person an einem Tag in deinen Shop zurückkehrt, zählt Shopify diese Person für diesen Tag als einen eindeutigen Besucher.
Die Unterscheidung nach eindeutigen Besuchern hilft dir, deine Zielgruppe besser zu verstehen. Wenn du zum Beispiel an einem Tag 500 Besucher und 800 Sessions siehst, ist das ein Hinweis darauf, dass einige Personen mehr als einmal in deinen Shop zurückgekehrt sind. Diese Wiederkehrrate gibt dir Hinweise darauf, wie gut deine Engagement-Strategien funktionieren.
Um diese Analytics optimal zu nutzen, solltest du unbedingt bestimmte Besucherverhalten tracken. Das Monitoring von Dingen wie Seitenaufrufen, Produktinteresse und Einkaufsgewohnheiten kann wertvolle Erkenntnisse liefern. Dieses Wissen hilft dir, deine Marketingmaßnahmen zu verbessern und deine Zielgruppe gezielter anzusprechen.
Das Verständnis des Begriffs „Besucher“ in Shopify ist wichtig, weil es dir Einblicke in deine Zielgruppe und deren Verhalten liefert – statt nur Aktivitäten zu zählen. Diese zentrale Unterscheidung zwischen Besuchern und Sessions bildet die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen, mit denen du die Performance deines Shops optimieren und bessere Verkaufsergebnisse erzielen kannst.
Cookies sind Dateien, die auf den Computern, Smartphones und Tablets deiner Kunden gespeichert werden, wenn sie deinen Shop besuchen. Die Cookies, die die Aufenthaltsdauer der Kunden und das Gerät identifizieren, sind unterschiedlich.
Erklären wir den Unterschied zwischen Sessions und Besuchern anhand eines Beispiels
Hier ein Beispiel: Wenn ein Kunde 25 Minuten in deinem Shop ist und dann nach drei Stunden erneut zurückkommt, zählt Shopify das als einen Besucher und zwei Sessions. Sein Verhalten wird als zwei Sessions erfasst, weil eine Session nach 30 Minuten abläuft.
Wenn dieser Kunde hingegen 10 Minuten im Shop bleibt und dann nach 15 Minuten zurückkehrt, würde Shopify das als eine Session und einen Besucher zählen.